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Wien 2066 – eine Stadt, die auf Verbundenheit und Empathie gründet
State of Empathy
– eine Stadt, die auf Verbundenheit und Empathie gründet
Theater am Petersplatz
11.-14.03.2026
19.30 h
Einlass 19:00 Uhr
Eine Produktion von theaternyx* In Koproduktion mit Theater am Werk Uraufführung
Inszenierung: Claudia Seigmann und Markus Zett
Die Erderhitzung mit knapp über 2 Grad ist in jedem Winkel Wiens spürbar; die Anpassung daran überall gegenwärtig. So wurde die Petersplatz-Spielstätte des Theater am Werk einer von zahlreichen SiestaSpaces® – offenen Räumen im städtischen Untergrund, die den Wiener:innen in den allzu heißen Nachmittagsstunden zum Abkühlen, Ausrasten und Begegnen zur Verfügung stehen.
Dort trifft sich eine Solargesellschaft, in der das Leben langsamer verläuft. Die Hitze strengt die Körper an und ohne fossile Energie ist nicht alles immer zu haben. Die Menschen leben anders und fühlen anders als im Jahr 2026. Sie passen ihr Wirtschaften den Grenzen des Planeten an und setzen auf Kooperation statt Wettbewerb.
Neue Tätigkeiten und Berufe entstanden in einer Stadt, in der für die Grundgüter nicht mehr lohngearbeitet werden muss. Der neue Zeitwohlstand ermöglicht eine Vielzahl von Praktiken der Fürsorge, des Schenkens und der gegenseitigen Unterstützung. Neue Wörter bezeichnen jene Gefühlslagen, in die uns der Verlust der gewohnten Welt gebracht hat.
Die Besucher:innen dieses Abends fühlen spielerisch eine Welt vor, in der aus der Bedrohung des Lebens insgesamt ein solidarisches Miteinander erwachsen ist. theaternyx* nennen diese Welt jenseits von Patriarchat und Kapitalismus: State of Empathy.
Die Nyxen erweitern ihr in den Arbeiten über.morgen (2019-2022) und Zeitenwalzer (2025) entwickeltes spielerisches Utopietraining mit einem liebevollen, augenzwinkernden Blick auf mögliche zukünftige Seinsweisen im Solarzeitalter.
theaternyx* ist seit seiner Gründung im Jahr 2000 im Grenzfeld von Theater, Performance und sozialer Praxis verortet. Seit 2004 ist der öffentliche Stadtraum Anlass und Schauplatz für orts-, einwohner*innen- oder gemeinschaftsspezifische Stückentwicklungen.
Der interdisziplinäre Ansatz, das sublime Spiel mit der Wahrnehmung der Zusehenden und die Lust an unkonventionellen Aufführungsformaten sorgen für herausfordernde Theaterabende. So gelingen immer wieder neue und andere Blicke auf Städte und ihre Bewohner*innen. Die Erzählungen kreisen um Identität, Diversität und Prekarität; um das Geschichtenerzählen selbst und die Geister von Städten. Die Projekte leben unter anderem davon, immaterielle Spuren im öffentlichen Raum und den Köpfen der Zusehenden zu hinterlassen.
Stückentwicklung, Inszenierung & Performance Claudia Seigmann & Markus Zett
Raum- & Hörinstallationen Sophie Netzer & Kerstin Reyer
Kostüm Kollektiv Ruschka, Regula, Buffetrille
Musik- & Sounddesign Bernhard Fleischmann
Maske Marietta Dang
Sujet Thomas Maier
Produktion Christina Pröll, theaternyx*
Mit den Stimmen von Theresa Martini, Tobias Resch und Petra Strasser
Nächste Vorstellungen am Petersplatz State of Empathy
KABELWERK
Oswaldgasse 35A
1120 Wien
PETERSPLATZ
Petersplatz 1
1010 Wien
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