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Stimmen des Widerstands in Bolivien
Indigene Frauen gegen Umweltzerstörung
Workshop:
Dienstag, 28. April 2026
18:00 bis 20:00 Uhr
Welthaus/ Katholische Aktion
1010, Stephansplatz 6 /
6. Stock / Raum 604
„Früher lebten wir gut vom Fischfang. […] Heute ist alles weg. Wir fühlen uns wie Waisen“, erzählten Frauen der Uru-Gemeinschaft am ausgetrockneten Poopó-See.
Klimakrise bringt auch große Herausforderungen mit sich. Die zu salzigen Böden und die unvorhersehbaren Regenfälle erschweren den Anbau von Lebensmittel. Doch inmitten von Trockenheit, Bodenversalzung und Klimawandel organisieren sich indigene Frauen. Sie gründen Kollektive, entwickeln nachhaltige Einkommensquellen und kämpfen für ihre Rechte.
„Was ist, wenn der Fluss, der dich ernährt, langsam stirbt?“Am Rio Pilcomayo in Bolivien ist diese Frage für indigene Menschen bitterer Alltag. Der einst lebensspendende Fluss ist heute mit Schwermetallen, Müll und Pestiziden belastet – und bedroht die Existenzgrundlage ganzer Gemeinschaften. Die Gewinnung von Metallen für die Produkon von elektronischen Geräten hat fatale Folgen für die Menschen und die Umwelt.
Sie suchen Auswege und Lösungen für die Umweltzerstörung, die sie erleben. Im Hochland Boliviens hat der Bergbau eine lange Tradition und wurde mit der Kolonialisierung Boliviens durch Spanien massiv intensiviert. Bis heute ist der Export von Mineralien einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Boliviens. Doch der intensive Bergbau verursacht drastische soziale und ökologische Schäden, die weit über die Bergbauregionen hinausreichen.
Ein Workshop mit Lenny und Agueda
Gespräch, Fragen stellen, und aus erster Hand erfahren, wie engagierte Frauen für lebendige Zukunftsräume kämpfen.
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