„Von den Freuden und Vorzügen des Alterns“
mit Markus Amann und Elisabeth Sechser
29. Juni 2026
17:00–20:00 Uhr
Gestaltet von und mit:
Markus Amann, Philosoph, philosophischer Praktiker, Supervisor, Coach
Elisabeth Sechser, Organisationsentwicklerin, Publizistin, Expertin für New Work und die Caring Economy
Altern gilt in unserer Gesellschaft meist als etwas, das es möglichst zu vermeiden, hinauszuzögern oder zumindest zu kontrollieren gilt. Der Prozess des Älterwerdens wird häufig unter einer Defizitperspektive betrachtet: körperliche Einschränkungen, Verlust von Leistungsfähigkeit und die Konfrontation mit Endlichkeit stehen im Vordergrund.
Zugleich eröffnet das Alter aber auch neue Perspektiven, Freiheiten und Formen von Gelassenheit
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Was bedeutet es, älter zu werden?
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Welche Vorzüge und Freuden bringt das Altern mit sich?
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Und wie verändert sich unser Blick auf das Leben, wenn wir die unterschiedlichen Lebensphasen nicht isoliert, sondern als zusammenhängende Teile eines Ganzen verstehen?
In diesem Philosophischen Salon nähern wir uns diesen Fragen aus philosophischer Perspektive und richten den Blick bewusst auf die guten Seiten des Älterwerdens.
Gemeinsam reflektieren wir, welche Aufgaben, Möglichkeiten und Einsichten die verschiedenen Lebensphasen mit sich bringen – und warum gerade im Alter besondere Qualitäten des Menschseins sichtbar werden.
Denn unser Leben ist uns als Menschen immer als Ganzes gegeben. Dieses Ganze begegnet uns jedoch in jedem Lebensalter anders. Das Alter eröffnet nicht nur eine neue Beziehung zur Zeit, sondern auch zu Erfahrung, Endlichkeit und dem Wesentlichen.
Was Organisationen vom Altern lernen könnten
Altern stellt Organisationen leise infrage. Sie leben von Tempo, Anpassung und der Erwartung, dass alle mithalten. Mit der Zeit verschiebt sich das: Arbeit gelingt oft noch, aber sie kostet mehr Kraft, mehr Zeit, mehr Bewusstsein.
Gleichzeitig entsteht etwas anderes: ein ruhigerer Blick, weniger Drang, sich zu beweisen, mehr Sinn für das, was trägt – und was vielleicht nie ganz gepasst hat.
Organisationen bleiben darin ambivalent. Sie profitieren von Erfahrung und Überblick, aber sie sind selten auf das Nachlassen von Tempo eingestellt. So entsteht eine Spannung, die weder nur Defizit noch nur Gewinn ist.
Vielleicht zeigt sich im Altern weniger ein Problem als eine Art Erkenntnis: dass manches schwerer wird, anderes klarer – und dass sich Maßstäbe verändern.
Wer möchte, kann sich im Vorfeld literarisch einstimmen:
Buchempfehlungen:
Filmempfehlung:
TEILNAHME: Kostenbeitrag: 75.- zzgl. 20% MwSt.,
Rechnung wird mit TN-Bestätigung als Fortbildung „Grundlagen des ethischen Handelns“ ausgestellt.
Mit Anmeldung an info@sichtart.at gilt diese als verbindlich. Bei Verhinderung kann sehr gerne eine Ersatzperson teilnehmen.
Alle können hier teilnehmen. Philosophische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Neugierde und Freude am gemeinsamen Nachdenken reichen völlig. Es ist auch möglich unvorbereitet teilzunehmen. Kommt einfach dazu. Wir üben sehr entspannt gemeinsames Nachdenken
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Mitten im 7. Bezirk, direkt auf der Mariahilfer Straße, befindet sich unsere wunderschöne Sichtart-Zone – eine schöne und hochwertig gestaltete Umgebung für Dialog, Lernen, Moderation, Coaching und Workshops. Die besondere Altbau-Atmosphäre schafft einen angenehmen Rahmen für gute Gespräche, gemeinsame Prozesse und inspirierende Begegnungen.
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