MENSCHEN . KULTUREN . REFLEXIONEN . CORONA JOUR FIXE AM 16. IM 16.

Bernadette Stummer – „MENSCH.SEIN“. Videocollage 9/10 in Kooperation mit:
Alfred Haslinger – „Ulysses – abstrakt & gegenstandslos“ – Malerei, Ausstellung bis 11. Juli
Isabella Farkasch – „James Joyce, Bloomsday und die Zahl 16″.
Eine numerologische Erzählung zum Tag der Tage.

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Das Thema „Mensch sein“ beim Bloomsday in Ottakring 2020!

Auch in Zeiten von Corona findet am 16. Juni zum 12. Mal der BLOOMSDAY in OTTAKRING statt – sowohl online als auch live. Die 9. Videocollage von Bernadette Stummer entsteht in Zusammenarbeit mit Alfred Haslinger, der auch einen weiteren Bildzyklus zum Ulysses ausstellt. In ihrem Text beschäftigt sich Isabella Farkasch mit der Zahl 16.

Seit 2009 wird der BLOOMSDAY in Würdigung des Romans ULYSSES des irischen Autors James JOYCE am „16. 6. im 16.“ im Club International in Ottakring begangen. Längst ist das „Literaturprojekt in Bildern“ ein fixer Bestandteil der Ottakringer Kulturszene. Der überaus vielschichtige Jahrhundertroman, der in Analogie zu Homers Odyssee in
18 Episoden Begebenheiten eines einzigen Tages in Dublin schildert, dient immer wieder als Inspirationsquelle für künstlerische Interpretationen.

Bernadette Stummer beschäftigt sich in ihrer Videocollage mit der Aussage „alles ist wahr“, bei der es um die vernetzte Verarbeitung von Lebenswelten im Roman von JOYCE geht – zwischen Mensch-Innerem und Mensch-Äußerem. Außen bleibt er im scheinbaren Zeitrahmen eines einzigen Tages, innen freilich werden viel umfassendere Zeit- und Weltenräume aufgerufen. Erstmals integriert Stummer Fotografien von Alfred Haslinger – von seiner rechten Hand, seine Person auf ein Werkzeug und auf die Tätigkeit reduziert, auf das Tun, mit Pinsel und Stift, Spachtel und Farbe, mit Motiven aus seinem Heimatbezirk Simmering und Fotos der im Vorjahr gezeigten Bilder seines Ulysses-Zyklus.

Die Acrylbilder von Alfred Haslinger sind abstrakte Assoziationen zum ULYSSES und ermöglichen zahlreiche Spielräume für eigene Interpretationen.

Isabella Farkasch nennt ihren Text „Eine numerologische Erzählung zum Tag der Tage“. In ihrer Lesung blickt sie auf die besonderen Qualitäten, die der Zahl 16 zugeordnet werden, und stellt gleichzeitig den Bezug zur Stimmung her, die JOYCE ’s Meistererzählung prägt. Sie ergänzt damit die Bilderwelten Bernadette Stummers und Alfred Haslingers mit den Bildern, die in den Köpfen der Leser_innen und Zuhörer_innen entstehen.

Die Bilder der Ausstellung, das neue Video von Bernadette Stummer und die Lesung von Isabella Farkasch werden auf der Plattform coronART veröffentlicht

KURZBIOGRAPHIEN
Bernadette Stummer, geboren 1959 in Wien. Freischaffende Filmemacherin, Filmproduzentin, Kunstschaffende, Lehrende, Forschende. Seit 2012 Beteiligung mit Video-Collagen (Text- und Materialfragmente) zu ULYSSES von James Joyce.
Mitglied bei ::kunst-projekte::.

Alfred Haslinger, geboren 1954 in Kirchberg/Pielach, lebt und arbeitet in Wien. Studien bei Isolde Folger, Ingrid Radinger, Alfred Hansl, Robert Zielasco u. a.; abstrakte Acrylmalerei, Reliefs und Collagen. Ausstellungen in Wien und NÖ. Mitglied bei ::kunst-projekte::.

Isabella Farkasch, geboren 1957 in Wien. Bühnenbildnerin, Numerologin, Autorin. Ihre intuitiv geschriebenen Geschichten sind von der Kombination dieser drei Betrachtungsweisen geprägt. Ihre mittlerweile fünf Publikationen nennt sie Sachbücher mit literarischem Mehrwert.

 

Datum

16.06.2020 - 11.07.2020
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