Literatur am Sonntag

16 Uhr Literatur am Sonntagnachmittag


„Zündende Funken. Wiener Feministinnen der 70er Jahre“.


Lesetheater mit den Frauen der Gruppe RitClique galeriestudio38.at
/LITERATUR_16


Wünsche, Träume und Sehnsüchte aus weiblicher Sicht!

Der Titel „Was Frauen wollen“, gleichlautend mit dem amerikanischen Spielfilm „What Women Want“ aus
dem Jahr 2000, diente bei der vom Verein kunst-projekte kuratierten Gemeinschaftsausstellung als
Anregung, Wünsche, Träume und Sehnsüchte aus weiblicher Sicht in moderne Bildsprache zu übertragen.
12 Malerinnen zeigen ab 16. April beim Jour fixe am 16. Im 16. ihre Werke in verschiedenen
Stilrichtungen und künstlerischen Techniken.



Marion Bancher verbindet ihr Triptychon „Was eine Frau will, ein Bild mit ohne Namen“ mit einem
poetischen Text in zwei Versionen – eine Version wurde mit KI bearbeitet – und einer Performance.

Es geht um das Thema Zeit.

Karin Bauer ruft mit „Was vom Kriege übrig blieb“ zum Frieden auf. Der Frieden ist ihr größtes Anliegen. Krieg
hinterlässt Hass, Not, Zerstörung, Stacheldrähte und die Gebeine der Zivilisten und der Soldaten.

Silvia Ehrenreich nennt ihr Bild „Blumengruß“. Die Margeriten in sattem Grün des Sommers und
strahlendem Weiß der Blüten sind die Lieblingsblumen in ihrem Garten. Sie sollen Menschen einander
näherbringen – nach dem Motto „Sag es durch die Blume“.

Paula Ellinger verwendet für ihr surrealistisch angehauchtes Bild in Lilatönen das Sprichwort „Wie man sich
bettet so liegt man“ – bei der jungen Frau ist es ein Blütenmeer.

Izidora Hadnad zeigt in ihrem Stillleben die Schönheit der kleinen Momente im Leben. Die roten Blumen,
Erdbeeren und Pralinen symbolisieren Freude, Liebe und Genuss.

Gorica Jankovic, die vorwiegend dreidimensionale Bilder mit Modelliermasse gestaltet, meint, dass Frauen
sich unter anderem die Liebe und die Aufmerksamkeit eines Mannes wünschen. Er darf gutaussehend sein.

Eva Jansenberger begibt sich auf die Suche nach der eigenen Rolle in Beziehungen. Mit ihrem Wandelbild
beschreibt sie die Positionen der Frau – einmal im Vordergrund, einmal in der Mitte und einmal vorne und
hinten mit Blick in das Publikum sowie als Frage nach sich selbst…

Heidrun Karlic verwendet in ihrem Aquarell die bei Frauen beliebte Rose auch als Symbol der
Frauenbewegung. „Brot und Rosen“ lautet die Parole im Kampf für gerechte Löhne (Brot) sowie
menschenwürdige Lebensbedingungen (Rosen).

Sonia Nier „analysiert“, dass sich anscheinend – bei oberflächlicher Betrachtung – kaum etwas an den
„existenziellen“ Bedürfnissen von Frauen geändert hat: Frieden – Amor – das volle Leben und long hair.

Rosangela Scheithauer formuliert ihre Gedanken zu „Natural Woman“ folgendermaßen: Mit geschlossenen
Augen wendet sich diese Frau nach innen. Ihre Geste ist keine Abwesenheit, sondern innige Präsenz…

Sladjana Slaner beschreibt in „The Wedding“ den Wunsch vieler Mädchen und Frauen nach einer Hochzeit
in Weiß. Es ist in Anlehnung an das Werk „Der Kuss“ mit goldenem Hintergrund und den Proportionen echter
Menschen gestaltet.

Brigitte Tauer erzählt verbindende Geschichten aus der persönlichen Welt und Gegenwelt, Suchen und
Finden zu „Leben und Tod“ bestimmen ihre „gemalten Gedanken“ seit Jahrzehnten.

 

Präsentation Sonntag, 26. April 2026   16.00 h

 

Ausstellung bis 10. Mai 2026 galeriestudio38.at/KUNST_16

Datum

16. - 26.04.2026

Uhrzeit

Ganztägig

Veranstaltungsort

CLUB INTERNATIONAL
1160, Payergasse 14

Veranstalter

OFFSPACE CLUB INTERNATIONAL
E-Mail
www.galeriestudio38.at/KUNST_16

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