Lebenswerk.

© Apollonia Theresa Bitzan, Eva Beresin

TEATA zu Gast im Hamakom

Mutterbaby, so bezeichnet Cusk das hybride Wesen, das sich erst im Laufe des ersten Lebensjahres teilt. Vom Schlafmangel geprägt, seziert Cusk alle Abgründe und Umwege. 2001 war sie damit eine der ersten, die eine Form gefunden hat, über das Mutterwerden zu schreiben. Zwischen Ratschlägen und Ratgebern bleibt ihr oft nur der Versuch, dem eigenen Ich treu zu bleiben; das immanente Scheitern inbegriffen.

Ruth Mensah inszeniert aus dieser Zeit und der Erfahrung des Mutterbabys heraus; gerade rechtzeitig, so Cusks These, bevor das Wissen darüber in ein Nicht-Erinnern übergeht. Mensah lässt existenzielle Angst und die Banalität des Alltags und seiner Gegenstände aufeinandertreffen — und spiegelt damit die Widersprüchlichkeiten, die der Beginn des Lebens in sich trägt. Ein poetisch-sinnlicher Versuch über das Expandieren, Verlieren und Zurückgewinnen des Mutterkörpers.

 

Anscheinend ist es mir erlaubt, zu leben.

 

Sprachen: Deutsch, Englisch: Dauer: ca. 70 Minuten

 

 

 

Schauspiel: Michèle Rohrbach, Birgit Stöger, Jeanne Werner |

Text: Rachel Cusk |   Übersetzung aus dem Englischen: Eva Bonné |

Bühnenfassung: Ruth Mensah und Anita Buchart |

Regie: Ruth Mensah |

Ausstattung: Nanna Neudeck |     Dramaturgie: Anita Buchart |

Künstlerische Mitarbeit Bühne, Kostüm: Verena Geier, Irene Schiller, Leonie Kohut |

Regieassistenz: Mana Samadzadeh |

Übertitel: Mahour Arbabian |

 

Aufführungsrechte: Wylie Agency, London |

Übersetzungsrechte: Suhrkamp Verlag, Berlin

 

 

 

 

Datum

04. - 05.03.2026

Uhrzeit

20:00 - 22:00

Veranstaltungsort

Theater Nestroyhof Hamakom
Nestroyplatz 1, 1020 Wien

Veranstalter

Teata- Theater in der Gumpendorferstraße

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