JUSTITIA! Identity Cases

JUSTITIA! Identity Cases

im brut nordwest

Nordwestbahnstraße 8–10, 1200 Wien

Do., 24.* / Fr., 25.** / Sa., 26. / So., 27. November, 20:00 Uhr

 

 

*Im Anschluss Premieren Party mit DJ Sets von Noushin & JOIE DE FILLE

 

**Publikumsgespräch im Anschluss and die Vorstellung & Afterparty mit DJ Set

 

 

 

Theater / Performance / Lecture Uraufführung in englischer und deutscher Sprache

{Wer bist du?} {Wer urteilt?} {Wer verurteilt?}

 

 

Identity Cases verlagert den Streit um Identitätspolitiken in spezifische mediale Gerichtssettings.

Wie werden Identitätsprozesse vor Gericht, im Theater und in den sozialen Netzwerken verhandelt?

Wer urteilt, verurteilt?

Wer fühlt sich im Recht, was ist Gerechtigkeit?

Identity Cases ist Performance-Lecture und Gerichtsspiel in mehreren Akten und zeigt vor allem eines: Identitätsprozesse sind nie ein klarer Fall.

 

Gin Müller, Sandra Selimović, Mariama Nzinga Diallo, Edwarda Gurrola –

 JUSTITIA!

Identity Cases, © Magdalena Fischer

 

 

JUSTITIA! Identity Cases, © JUSTITIA!

Initiiert von Gin Müller, ist JUSTITIA! ein vierjähriges Rechercheprojekt des Vereins zur Förderung der Bewegungsfreiheit, das sich in unterschiedlichen Performances und medialen Formaten, Workshops und Lectures mit dem Verhältnis von Theater und Gericht sowie von Recht und Gerechtigkeit auseinandersetzt.

 

Im Zentrum der Verhandlung stehen heiß umkämpfte Themen der Identitätspolitik.

Inspiriert vom Roman Identitti der Kulturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Mithu Sanyal und aktuellen öffentlichen Debatten zeigt sich in Identity Cases das Gericht als eine theatrale Performance, als ein mediales Gerichtsspiel von verkörperten Transidentitäten.

In diesen Kontexten zu performen heißt auch, ein glaubhaftes Narrativ der eigenen Identität zu erzeugen. Kläger*innen, Rechtsanwält*innen, Angeklagte*, Zeug*innen, Richter*innen und Zuschauer*innen spielen dabei ihre jeweils eigenen Rollen im Kampf um das gerechte performative Urteil.

 

 

Gin Müller ist Regisseur*in, Theaterwissenschafter*in, Performer*in und Queer-Ar/ktivist*in.

Gin Müllers Arbeiten verhandeln aktivistische und politische Themen sowie kollektive Formen der Zusammenarbeit auf und abseits der Bühne.

 

 

Sandra Selimović  ist Schauspielerin, Regisseurin, Rapperin und Roma-Aktivistin.

Sie ist Mitbegründerin des feministischen Roma-Theatervereins Romano Svato und Vorkämpferin für Queer- und Frauenrechte in der Roma-Community.

 

 

Mariama Nzinga Diallo ist Aktivistin und Panafrikanistin, Fotografin, Künstlerin und Performerin.

Sie studierte Kontextuelle Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Derzeit engagiert sie sich für Schwarze geflüchtete Menschen aus der Ukraine.

 

 

Edwarda Gurrola ist Theater- und Filmschauspielerin. Seit ihrer Kindheit spielt sie in unterschiedlichen TV-Formaten und Telenovelas.

2015 war sie für den Ariel, den mexikanischen Filmpreis, als beste Hauptdarstellerin nominiert.

 

Natalie Ananda Assmann ist freischaffende Künstlerin, Theaterschaffende, Kuratorin und Performerin.

Ihre Arbeiten setzten an der Schnittstelle von theatraler Intervention im öffentlichen Raum und queer-feministischer, antifaschistischer Bildproduktion an.

 

Selina Shirin Stritzel ist freischaffende Theatermacherin, politische Bildungsarbeiterin, Kulturwissenschaftlerin und transmediale Künstlerin.

Sie studiert an der Akademie der bildenden Künste Wien den Master Critical Studies.

 

Andreas Fleck arbeitet als Produktionsleiter und Dramaturg für unterschiedliche Theaterinstitutionen sowie für freie Theatergruppen. 

Datum

24. - 27.11.2022
Vorbei!

Uhrzeit

20:00

Veranstaltungsort

BRUT Nordwest
Nordwestbahnstraße 8-10, 1200 Wien

Veranstalter

Brut NORDWEST
Telefon
+43 1 587 87 740
E-Mail
info@brut-wien.at

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