Heimat großer Töchter

Ausstellung im Haus der Geschichte

 

Zeit für neue Denkmäler

ab 22. Oktober 2021

 

Kuratorinnenführung durch die Foyer-Ausstellung

mit Marianna Nenning

Donnerstag, 28. Oktober 2021 um 18.00 Uhr

 

 

 

https://www.hdgoe.at/grosser-toechter

 

Geschlechterverhältnisse hinterfragen, Ausgrenzung bekämpfen, gesellschaftliche Normen verändern:

Engagierte Menschen und Initiativen bewirken in Österreich – oftmals unbemerkt – entscheidende Fortschritte für Gleichstellung und mehr Gerechtigkeit.

Zehn wenig bekannte Beispiele präsentiert die Ausstellung „Heimat großer Töchter“ im hdgö-Foyer.

Für viele Pionier*innen, Rebell*innen und Vorbilder haben wir auch online #platzfürheldinnen geschaffen, um die Geschichten von Frauen* sichtbar zu machen.

Heimat großer Töchter im Museum und Heldinnen digital

 

Wie haben sich Geschlechterverhältnisse in der Zeitgeschichte verändert?

Seit März widmet sich das Haus der Geschichte Österreich dieser Frage.

Oftmals unbemerkt haben Menschen in der Geschichte der Zweiten Republik entscheidende Fortschritte erreicht, indem sie nicht mit dem Erwartbaren zufrieden waren, und Ausgrenzung bekämpften.

Die Ausstellung „Heimat großer Töchter“ im Foyer des hdgö setzt diesem Engagement Denkmäler.

Zehn kaum bekannte Beispiele zeigen, wie es möglich ist, Handlungsspielräume zu erweitern und Vorstellungen von Geschlecht zu hinterfragen.

Die Geschichten erzählen von Strategien, die Veränderung bewirkt haben:

Ein Anruf beim Bundekanzler ebnete in den 70er Jahren den Weg dafür, dass verheiratete Frauen* selbst über Erwerbsarbeit entscheiden können.

Fünfzig Jahre später kämpfen 24-h-Betreuer*innen darum, dass ihre Arbeit in privaten Räumen auch öffentlich sichtbar wird.

1981 überklebten Aktivist*innen die sexistische Werbekampagne einer Unterwäschefirma.

Der Konflikt erzeugte große mediale Aufmerksamkeit und wurde als „Wiener Wäschekrieg“ berühmt.

Heute dienen Straßenkreiden dazu, ähnliche Anliegen zu artikulieren: In mehreren österreichischen Städten nutzt sie die Initiative „Catcallsof“, um sexualisierte Übergriffe für die Öffentlichkeit greifbar zu machen und sie als gesellschaftliches Problem aufzuzeigen.

Damit sie Sichtbarkeit für ihren Kampf gegen Diskriminierung erreichen, mussten intergeschlechtliche Menschen bis vor den Verfassungsgerichtshof gehen: Seit 2018 zeigen alle behördlichen Formulare, dass Zweigeschlechtlichkeit nicht genügt, um Identität und Körper zu beschreiben.

Das hdgö vermittelt mit diesen bislang kaum beachteten Geschichten, dass Veränderung erreicht werden kann – manchmal auch mit Straßenkreiden.

 

Die Ausstellung ist ab 22. Oktober 2021 im Foyer des Hauses der Geschichte Österreich zu sehen – hier finden Sie unsere Öffnungszeiten.

 

 

Mehr zu „großen Töchtern“ Österreichs erfahren Sie auch online in unserem digitalen Schwerpunkt.

Für viele bekannte und unbekannte Pionier*innen, Rebell*innen, Vorbilder haben wir #platzfürheldinnen geschaffen:

Tragen auch Sie ein Foto bei! Die Einreichungen sind sowohl online zu sehen als auch in der Ausstellung im Haus der Geschichte Österreich.

Führungspauschale:

€ 4 / ermäßigt € 3 pro Person zzgl. Eintritt

 

 

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl.

Sie erhalten Tickets an der Museumskassa.

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen finden Sie hier.

Alle Themenführungen finden Sie hier.

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Sicherheitshinweise für Ihren Aufenthalt im Museum.

 

 

Datum

22.10.2021 - 27.02.2022
Läuft aktuell…

Veranstaltungsort

Haus der Geschichte Österreich
Neue Burg, Heldenplatz, Wien

Veranstalter

Haus der Geschichte Österreich
Website
https://www.hdgoe.at/

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