20 gemalte Porträts von Frauen, die gesellschaftliche Veränderung vorantreiben, jedoch selten im Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit stehen.
Melisa Erkurt („Die Chefredaktion“) kämpft seit zehn Jahren dafür, dass junge und diverse Stimmen im Journalismus gehört und gefördert werden. Nicola Werdenigg brach das Schweigen über sexuellen Missbrauch im Skisport. Judith Kohlenberger macht als Migrationsforscherin Ungleichheit sichtbar, und Barbara Blaha, Gründerin des „Momentum Institut“, denkt Gesellschaft neu, wo andere aufhören zu fragen.
Diese Frauen sind keine Prominenten im klassischen Sinne, aber sie gestalten Bildung, Politik, Medien und Zivilgesellschaft täglich mit. Barbara Pacholik hat sie und 16 weitere „große Töchter“ Österreichs für ihre Ausstellung „Heimat großer Töchter“ gemalt. Die porträtierten Frauen kommen aus unterschiedlichen Feldern, verbindet aber eines: ihr solidarisches Handeln und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Sie alle arbeiten in ihren jeweiligen Bereichen unbeirrt und manche von ihnen mit wenig öffentlicher Anerkennung daran, unsere Gesellschaft gerechter zu machen.
Barbara Pacholik hat mit der Ausstellung etwas geschaffen, was in unserer medial beschleunigten Zeit fast revolutionär wirkt: Sie setzt ihnen ein bleibendes Denkmal.
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