Zum Inhalt springen
Fretten
FRETTEN
TEATA im Kosmos Theater
Uraufführung
Koproduktion makemake Produktionen & TEATA
26. und 27. Mai
20:00 h
In Laut- und Gebärdensprache (ÖGS)
von Helena Adler
Bühnenfassung von Anita Buchart & Mika Tacke
Im Namen des Vaters, des Sohnes und der Heiligen Mutterschaft.
Ländliche Anti-Idylle: In ihrer Jugend findet die Protagonistin ein Wir an Verwilderten, die nirgends hin- und sich nicht anpassen. Sie tanzen am Schlachthof, schlagen das Erbe der Reichen zu Scherben und fretten sich durchs Leben. Körper voller Existierzorn. Alleine geht sie auf das Schlachtfeld der Geburt. Wer überlebt, bekommt ein Mutterkostüm übergestülpt, das niemals schläft. Wer leidet, der lebt. Doch der Herkunftshader bleibt.
Das Wort „fretten“ entspringt der Sprachfamilie des Wütens und Scheltens. Helena Adler ist die Berichtbestatterin ihrer Gegenwart, sie kämpft gegen die Sprachlosigkeit. Mit Stimmen, Gebärden, Körpern und einem Schlagzeug erschaffen makemake produktionen in ihrer Inszenierung eine völlig neue, gleichberechtigte Bühnensprache für Adlers Roman.
Konzept: makemake Produktionen
Schauspiel & Co-Creation:
Pam Eden, Carina Kilinc, Valerie Madeleine Martin, Michèle Rohrbach
Komposition & Live-Musik: Catharina Priemer-Humpel
Choreografie & Co-Creation:Martina Rösler | Awareness Eye & Co-Creation: Nora Jacobs | End-Regie: Asli Kişlal
Dramaturgie: Anita Buchart, Mika Tacke | Bühne: Nanna Neudeck, Leonie Kohut | Kostüm: Verena Geier, Leonie Kohut
Regieassistenz: Mana Samadzadeh | ÖGS-Übersetzung: Pam Eden, Carina Kilinc | Tontechnik: Christian Hölzel
Videogestaltung: Masha Kuczyk | Produktion: Julia Haas
Kommunikation: Magdalena Fibich
Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag — i. A. von Jung und Jung Verlag
Teile diese Veranstaltung
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier:
Einstellungen