Die in Wien lebende Autorin debütierte 2014 mit dem Erzählband DER SCHÄDEL VON MADELEINE. 2017 erschien ihr Debütroman DIE KÖNIGIN SCHWEIGT, es folgten die Romane GEISTERGESCHICHTE (2019), ARSON (2023) und IRIS (2026). Bisher wurde sie u.a. mit dem Anton-Wildgans-Preis und dem Reinhard Priessnitz-Preis ausgezeichnet.
In der Juryentscheidung heißt es: „Freudenthalers Bücher zeichnen sich durch einen genauen Blick auf die Welt aus, sie schreibt mit einem kritischen Bewusstsein für das, was schiefläuft in der Gesellschaft, im Verhältnis der Geschlechter, im Umgang mit der Natur. Wie im Werk Christine Lavants ist auch in Freudenthalers Erzählungen und Romanen die Literatur Ausdruck individueller Wahrnehmung und zugleich Werkzeug der Beobachtung des großen Ganzen.“
Der von der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft vergebene Preis würdigt Schriftsteller:innen, die in ihrem literarischen Schaffen – so wie auch Christine Lavant – einen hohen ästhetischen Anspruch mit humaner Haltung und gesellschaftskritischem Blick vereinen. In der Matinee wird nicht nur die Preisträgerin 2026 gewürdigt, sondern auch Christine Lavant mit einer Lesung aus ihrem vielfältigen Werk gedacht.