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Ausstellung

© Daniela Jauregui
Sin Maíz no hay País – Ohne Mais kein Land
Vernissage:
09.04.2026
| 18:00 Uhr |
Frida Kahlo Saal
Österreichisches Lateinamerika-Institut
Schlickgasse 1, 1090 Wien
Mo-Do 09:00 – 13:00 und 17:00 – 21:00 Uhr, Fr geschlossen
Ausstellungsdauer: 09.04.2026 – 30.04.2026
Eine Hommage an Frauen, die Welten weben und aus Erde Zukunft formen
Die von Sonia Siblik kuratierte Ausstellung widmet sich „el maíz“ – jener Pflanze, die seit Jahrtausenden das Herz Lateinamerikas bildet. Mais ist Nahrung, Medizin, Mythos und Identität. Er steht im Zentrum kosmologischer Erzählungen und sozialer Ordnungen, prägt kollektive Erinnerung und alltägliche Praxis.
Die Ausstellung erkundet diese vielfältigen Dimensionen des Mais – seine spirituelle Strahlkraft, seine politische Bedeutung angesichts von Monokulturen und Landverlust, sowie seine Rolle in Gemeinschaft, Ernährung und Widerstand. Die ausgewählten Werke stammen aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen. Gemeinsam entfalten sie ein visuelles und narratives Geflecht, das zeigt, wie tief der Mais in Körper, Landschaften und kollektive Identitäten eingeschrieben ist.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Pflanze als kulturelle Protagonistin zu verstehen: als Trägerin von Gedächtnis, als Archiv von Geschichten und als kraftvolles Symbol weiblicher Fürsorge und Resilienz.
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung findet eine Lesung aus „Hombres del maíz – Maismenschen“ von Miguel Ángel Asturias statt. Für dieses mythologische und sozialkritische Meisterwerk, das die Rolle des Mais in der indigenen Kultur Mittelamerikas und den Konflikt zwischen Tradition und Moderne thematisiert, erhielt Asturias 1966 den Literaturnobelpreis.
WEITERES PROGRAMM:
https://www.vhs.at/de/e/lai/wo-alles-wurzelt
© 2026 VHS – die Wiener Volkshochschulen
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