Ein Musiker, eine Schauspielerin, eine Tänzerin und eine Puppenspielerin durchforsten Nelly Sachs’ Leben und Werk ganz im Sinne der von ihr erträumten Form eines „Kulttheaters“, in dem verschiedene Disziplinen gemeinsam ihre poetischen Universen durchmessen.
Ein Theaterabend, der das Verschwinden einer gleichermaßen zerbrechlichen wie kraftvollen Person sichtbar macht, deren unvergleichliches Werk trotz Literaturnobelpreis wenig bekannt ist.
Ich bin meinem Heimatrecht auf der Spur
dieser Geografie nächtlicher Länder
wo die zur Liebe geöffneten Arme
gekreuzigt an den Breitengraden hängen
bodenlos in Erwartung –
Regie & Textfassung: Ingrid Lang /
Dramaturgie: Patrick Rothkegel /
Bühne und Kostüm: Alina Rosalie Amman /
Komposition und Livemusik: Lukas Lauermann /
Schauspiel: Dagna Litzenberger-Vinet /
Choreografie & Tanz: Adi Hanan /
Puppenspiel: Almut Schäfer-Kubelka /
Video: Petra Zöpnek /
Regieassistenz: Katalin Pászti /
Ausstattungsassistenz: Anne Stirner /
Ton: Sebastian Seidl /
Licht: Edgar Aichinger, Klimentina Li (Outside Eye) /
Puppenbau: Christine Zeides
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