Amanda Piña

Studio Fortuna

Ancient Future Climate Bodies

© Studio Fortuna

One-to-One Performances sind Arbeiten, die von Künstler:innen meist nur für eine einzelne Person entwickelt und aufgeführt werden. Ein:e Besucher:in begegnet einer Person, die performt – es gibt keine weiteren Zuschauer:innen. So entstehen intensive, persönliche Begegnungen.
Die Performances nehmen unterschiedliche Formen an: Sie können aus Tanz und Bewegung, einer Lecture oder einer Interaktion wie einem Gespräch bestehen. Sie dauern zwischen zehn Minuten und einer Stunde.

Bühnenaufnahme in dunkler Umgebung mit starkem violett-blauem Licht. In der Mitte sitzen zwei Performerinnen auf einer hellen, sandartigen Fläche. Eine Person trägt ein weißes, historisch anmutendes Kostüm mit Kopfschmuck und sitzt aufrecht; eine zweite Person liegt seitlich an sie gelehnt und ist in orangefarbenen Stoff gehüllt. Über ihnen hängt ein großes, blau beleuchtetes, textilartiges Objekt, das wie ein schwebender Baldachin wirkt. Vor den Performerinnen stehen mehrere runde Gefäße. Der Bühnenraum ist sonst fast vollständig schwarz und lenkt den Blick auf die zentrale Szene.

Amanda Piña / Studio Fortuna – Ancient Future Climate Bodies

Ort:   brut understage Studio brut

Preis: 18 / 14 Euro

Dauer: 20 Min.

Sprache: Deutsch oder Englisch

Ancient Future Climate Bodies ist eine One-to-One-Klangperformance für zwei Besucher:innen, die sich kennen oder erstmals begegnen. Angeleitet durch Kopfhörer folgen sie Frequenzen und Erzählungen, die unerwartete Begegnungen schaffen und neue Zugänge zu Körperlichkeit eröffnen. Über Berühren, Sehen und Riechen erforscht die Arbeit den Körper als Teil eines größeren Geflechts lebendiger Beziehungen und erkundet Anpassungen an den Klimawandel aus einer verkörperten, dekolonialen und postnaturalistischen Perspektive.

Eingebettet in eine Installation aus handgewebten Textilien, Röhren aus Rattan, Licht, Wasser, Klang und Rauch betreten die Besucher:innen von Ancient Future Climate Bodies einen sorgfältig komponierten, sinnlichen Raum, in dem Zuhören zu einer Form der Beziehung wird.

Termine & Tickets

  • 17. Okt  Sa  17:00  – 21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass

    Tickets

  • 18. Okt So 17:00–21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass
  • 22. Okt Do 17:00–21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass
  • 23. Okt Fr 17:00–21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass
  • 24. Okt Sa 17:00–21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass
  • 25. OktSo17:00–21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass
  • 30. Okt Fr 17:00  –21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass
  • 31. Okt  Sa  17:00 –21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass
  • 02. Nov  Mo   17:00 –21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass
  • 03. Nov Di  17:00 –21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass
  • 04. Nov  Mi  17:00 –21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass
  • 11. Nov  Mi  17:00  –21:00
    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass
  • 12. Nov Do  17:00  –21:00

    Verschiedene Timeslots
    Kein Nacheinlass

    Ticke     

    13. Nov Fr   17:00 –20:00
    Verschiedene Timeslots

    Kein Nacheinlass

    Tickets

„Vielleicht besteht der radikalste Akt unserer Zeit nicht darin, etwas zu zerstören, sondern darin, zu heilen, fürsorglich zu sein und wiederherzustellen. Warum der Welt noch mehr Gewalt hinzufügen, wenn die Welt bereits zerbrochen ist?“

Amanda Piña

Credits

Künstlerische Leitung, Text, Stimme und Textilskulpturen: Amanda Piña / Studio Fortuna
Integrales Design: Michel Jiménez
Videoschnitt und Sounddesign: Michel Jiménez
Performer:innen im Film: Darstellung von Yemanjá: Layza da Rocha Soares / Tambores de Olokun; Darstellung von Oyá: Nyandra Fernández
Sounddesign Installation: Clara de Asis
Sound/Musik im Film: Bernhard Hammer, Jakob Schneidewind, Piedrra
Originalmusik im Film: O encanto de Yemanja: Adiel Luna und Alexandre Garnizé; Mitwirkung: Tambores de Olokun aus Brasilien
Kostüme: Federico Protto
Iyemanjás Kostüm: Raphael Elias
Jemanjás traditionelle rituelle Kostümelemente und Maske: Traditionelle afro-brasilianische Candomblé-Kostüme
Deutsche Übersetzung des Textes: Amanda Piña, Hanna Steinmair

Produktion: Amanda Piña / Studio Fortuna
Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7)

Amanda Piña

Amanda Piña ist eine in Wien lebende österreichische Künstlerin mit mexikanischer und chilenischer Herkunft. Ihre choreografische Praxis umfasst Performance, Musik, Video und Skulptur und untersucht Kosmopolitik sowie Beziehungen zwischen unseren Körpern und anderen Körpern, wie beispielsweise Gewässern, der Erde, Tieren und Pflanzen. Ihre in indigenen Wissenssystemen verankerte Arbeit wurde international u. a. im mumok, in der Fondation Cartier, im deSingel, im Museo del Chopo und im GAM Santiago gezeigt. 2024 war sie Valeska-Gert-Gastprofessorin für Choreografie an der Freien Universität Berlin.

Datum
17.10.2026 - 13.11.2026
Uhrzeit
17:00 - 20:00
Veranstaltungsort
studio brut
Zieglergasse 27, 1070 Wien
Kategorie

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