LOW ON NOISE CANCELLING

             Wie klingt Kunststoff, wie physische Desorientierung?

Low on Noise Cancelling

Di 5.5.2026

19.00 h

KEX Kusthalle

Exnergasse Eingang B

 

 

Live-Set: Jung An Tagen

Listening-Session: Apophenia (Samo Zeichen / Paula Bracker

 

Mit With Natalia Domínguez Rangel, Jung An Tagen, Marlene Kager, Peter Kutin / Christina Kubisch / Florian Kindlinger, Suchart Wannaset, Hui Ye in Zusammenarbeit mit in collaboration with Qu Chang, Samo Zeichen / Paula Bracker

Kuratiert von Curated by Elisabeth Falkensteiner, Nora Mayr

Das Live-Set von Jung An Tagen und die Listening-Performance

von Apophenia (Paula Bracker, Samo Zeichen)

finden im Rahmen der Ausstellung High on Distortion, Low on Reception statt.

Die zwei Live-Sound-Sessions widmen sich der Praxis des Hörens als Hinwendung zum Ungefilterten oder vermeintlich Störenden. Klang wird dabei als widerständiges Material ernst genommen. Apophenia lässt klangliche Figuren aus Kunststoffmaterialien entstehen und Jung An Tagen erzeugt kraftvolle akustische Phänomene, die die Wahrnehmung destabilisieren und an dissoziative Computermusik erinnern.

Zwischen Lautem und Leisem, Wahrnehmbarem und Verdrängtem widmet sich die Gruppenausstellung High on Distortion, Low on Reception den Klängen unserer Gegenwart – überlagert von Verzerrung, verloren in der Resonanz. Im Mittelpunkt steht dabei ihre Form als Kommunikation, Empfindung und kulturelle Erfahrung.

Poetisch wie analytisch erkunden die künstlerischen Arbeiten das Potenzial von Klang als vielschichtigem Medium– jenseits ästhetischer Kategorien oder sprachlicher Bedeutung. Sie machen verborgene, oft bedrohliche Facetten unserer Klangwelten erfahrbar: das Dröhnen menschlicher Eingriffe in Ozeane, das Verstummen von Insekten, das Rauschen unsichtbarer elektromagnetischer Felder oder der Donner akustischer Aggression. Innerhalb der Ausstellung begegnet uns Klang einerseits als politische sowie affektive Artikulation, andererseits als Ausdruck von kultureller Identität. Zugleich erscheint er als Werkzeug sozialer Kontrolle, als Auslöser veränderter Wahrnehmung oder als Spur, die sich in Ökologien, Räume und Erinnerungen eingräbt.

 

 

 

Im Rahmen der Klima Biennale Wien 2026, ein Projekt des KunstHausWien

 

 

Unterstützt durch den Otto Mauer Fonds

Datum

05.05.2026

Uhrzeit

19:00 - 21:00

Veranstaltungsort

kex—kunsthalle
Exnergasse/Ecke Währingerstraße, 1090 Wien

Veranstalter

WUK
Website
https://www.wuk.at/

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  • Die Quelle
  • Datum
    04. - 05.05.2026
  • Uhrzeit
    19:30 - 21:30