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Ukrainischer Pavillon:

© Präsentation der Skulptur in Lviv. 2025. Foto: Iryna Sereda
Zu Gast im MQ: Der Origami-Hirsch
Zhanna Kadyrova
Di. 10.03.
10:00 – 20:30
MQ Haupthof
Der Origami Hirsch macht einen Zwischenstopp im MQ auf seinem Weg zur 61. Biennale di Venezia.
Die Arbeit entstand ursprünglich als permanentes Kunstwerk in Pokrowsk in der Oblast Donezk – an der Stelle eines ehemaligen sowjetischen Militärjets.
Als sich 2024 die Frontlinie näherte, wurde die Skulptur in Sicherheit gebracht, bevor sie 2025 ihre Reise nach Venedig antrat.
Am 10. März 2026 wird das MuseumsQuartier das öffentliche Programm des ukrainischen Pavillons auf der 61. Biennale di Venezia – beherbergen. Die Skulptur „The Origami Deer“ (2019) von Zhanna Kadyrova steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Security Guarantees“, kuratiert von Ksenia Malykh und Leonid Marushchak.
Zhanna schuf „The Origami Deer“ als permanentes öffentliches Kunstwerk für einen Park in Pokrowsk, einer Stadt in der Oblast Donezk in der Ukraine. Die Skulptur stand ursprünglich an der Stelle eines demontierten sowjetischen Jets mit Nuklearfähigkeit. Im August 2024, als sich die Frontlinie Pokrowsk näherte und die Zivilbevölkerung zu evakuieren begann, demontierten Zhanna, Leonid und ein Team von städtischen Arbeitern die Skulptur und brachten sie in eine sicherere Stadt. Im Jahr 2025 begann „The Origami Deer“ seine Reise nach Venedig.
Sowohl das Projekt des ukrainischen Pavillons als auch sein öffentliches Programm laden dazu ein, über das nachzudenken, was einst als „Sicherheitsgarantien” im Budapester Memorandum (1994) bezeichnet wurde, und dies vor dem Hintergrund der aktuellen Realitäten zu überdenken und ihre entscheidende Bedeutung für die Ukraine und ihre Bevölkerung zu betonen.
Programm:
10–20h, MQ Haupthof: Skulpturendisplay
12–13.30h, Raum D: Pressekonferenz mit Zhanna Kadyrova und Leonid Marushchak und Pressevorführung des Films IDP (Regie: Zhanna Kadyrova, 2025)
18–19h, Raum D: Vorführung des Dokumentarkurzfilms IDP: Regie: Zhanna Kadyrova, 2025, anschließende Diskussion mit Zhanna Kadyrova und Leonid Marushchak, Raum D
19–20h, Raum D: Gespräch über die als Waffe eingesetzte Landschaft und ihre Bewohner
Moderatorin: Mariia Noschenko, Kuratorin und Forscherin.
Referenten: Doktorandin Asia Bazdyrieva, Forscherin und Kunsthistorikerin; Prof. Dr. Fahim Amir, Philosoph und Autor
Ausgehend von der Geschichte der nuklearen Abrüstung der Ukraine in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren und dem Budapester Memorandum (1994), das dem Projekt seinen Titel „Sicherheitsgarantien” gab, entwickelt sich die Diskussion anhand von Kadyrovas Arbeit zu einem breiteren Kontext. Sie konzentriert sich auf nicht-menschliche Akteure des Krieges und der Vertreibung, Hirsche als Bio-Monitore, militarisierte Ökologie und alles, was sich im Umfeld des Krieges bewegt.
20.30h: Musikperformance von Asia Bazdyrieva im Roxy Club
Das öffentliche Programm wird von Katia Khimei und Ivanna Kozachenko kuratiert.
Das Projekt wird mit Unterstützung des ukrainischen Kulturministeriums, der UNESCO und Sushko Philanthropy durchgeführt.
Medienpartner: Suspilne Kultura, Radio Kultura, Artslooker.
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