Once upon a Time in the Flames:

Marta Navaridas: Our Firebird Ballet

23.-28.1.

20.00 h

im

brut nordwest

Die Gruppe von Performer*innen posiert in einer skulpturalen Komposition. Strumpfhosen werden über Köpfe und Körper gespannt, die Szene ist humorvoll und surreal.

Marta Navaridas – Once upon a Time in the Flames: Our Firebird Ballet, © Elsa Okazaki

Was war prägend während deiner Tanzausbildung? Sechs Performer*innen durchlaufen in Once upon a Time in the Flames: Our Firebird Ballet zu den Klängen von Igor Strawinskys Ballettmusik Der Feuervogel eine kathartische Choreografie der Erinnerung, die sie individuell wie auch kollektiv befreit und ermächtigt. Die Arbeit geht von der Frage aus, welches Ballett die Choreografin und Tänzerin Marta Navaridas heute choreografieren würde – nachdem sie selbst Jahre tyrannischer Ballettdisziplin erlebt hat. Um eine Antwort darauf zu finden, hat sie ein „brut-All-Stars-Ensemble“ bestehend aus Veza Fernández, Stina Fors, Lau Lukkarila, Maja Osojnik und Denise Palmieri eingeladen, ihre Kindheitserfahrungen im Hinblick auf Tanzausbildung, Drill und Märchen zu teilen. So ist Once upon a Time in the Flames: Our Firebird Ballet ein modernes Märchen, das die Geschichten echter Menschen erzählt, die ganz ohne Reue zu Strawinskys berühmter Musik tanzen. Marta Navaridas übersetzt die russischen folkloristischen Motive von Vögeln, Prinzessinnen und Prinzen aus dem 1910 uraufgeführten Ballett in eine ehrliche, persönliche und politische Geschichte von sechs Migrantinnen, die in diesem punkigen Tanzabend eine kathartische Selbstermächtigung durchleben – individuell wie kollektiv.

Marta Navaridas stammt aus San Sebastián, Spanien. Sie arbeitet interdisziplinär und nutzt den Körper als zentrales Element, um Ideen zu erforschen, die das Persönliche mit dem Politischen verbinden. Sie begann mit vier Jahren mit klassischem Ballett und Shotokan Karate, studierte später Übersetzen an der UPF Barcelona, Choreografie am AHK Arnheim und Physical Theater an der HKA Amsterdam. Seit 2008 entwickelt sie gemeinsam mit Alex Deutinger Performances und seit 2015 auch eigene Werke. Diese verbinden Text, Live-Musik und Gesten auf unvorhersehbare Weise und hinterfragen gesellschaftliche Konventionen und Wahrnehmungsgewohnheiten auf spielerische Weise, darunter The Battle (2015), I Swear (2017), Onírica (2020), Stomach (2022) und Manifestations (2024). Ihre Arbeiten werden international auf Bühnen, in Galerien, Museen oder auch im öffentlichen Raum gezeigt. Im brut Wien präsentierte Marta Navaridas zuletzt die Performance MOTORA (2023, eingeladen zur Choreographic Platform Austria – CPA 2023). martanavaridas.com

Konzept, Regie, Choreografie Marta Navaridas

Text & Performance Veza Fernández, Stina Fors, Lau Lukkarila, Marta Navaridas, Maja Osojnik, Denise Palmieri

Musik Igor Strawinsky

Live-Elektronik & Sound Design Manuel Riegler, Maja Osojnik

Kostüme Annemarie Arzberger

Bühnenbild Georg Klüver-Pfandtner

Lichtdesign Christina Bergner

Dramaturgie Alex Deutinger

Outside Eyes Nerea González, Sara G. Novi, Jennifer Weiss

Dank an Alix Eynaudi Produktionsmanagement mollusca productions

Termine & Tickets

Jänner 2026

Fr. 23.01.2026, 20:00
22 € / 18 € / 14 €

Sa. 24.01.2026, 20:00
22 € / 18 € / 14 €

Mo. 26.01.2026, 20:00
22 € / 18 € / 14 € * Artist Talk im Anschluss, Moderation: Denice Bourbon

Di. 27.01.2026, 20:00
22 € / 18 € / 14 €

Mi. 28.01.2026, 20:00
22 € / 18 € / 14 €

Info

Am Mo. 26.01. findet im Anschluss an die Vorstellung ein Artist Talk statt, Moderation: Denice Bourbon.

Presented by DER STANDARD

 

brut nordwest
Nordwestbahnstraße 8-10, 1200 Wien
barrierefrei

Content Notes

Die Performance verwendet in einer Szene sehr subtil Theaternebel. Eine Szene enthält Nacktheit. Empfohlen ab 16 Jahren.

Datum

23. - 28.01.2026

Uhrzeit

20:00 - 22:00

Veranstaltungsort

BRUT Nordwest
Nordwestbahnstraße 8-10, 1200 Wien

Veranstalter

Brut NORDWEST
Telefon
+43 1 587 87 740
E-Mail
info@brut-wien.at

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