„Globalisierte Frauen“

Freitag, 7. April +
Sonntag, 9. April 2017

„Globalisierte Frauen“ im Schatten des militärisch-industriellen Systems
Eine Geschlechterperspektive auf neoliberale Globalisierung

von und mit Jules Falquet

7. April 2017, 19.30 Uhr Vortrag


„Wir sind derzeit Zeuginnen eines grausamen und militarisierten Wettbewerbs über die Verteilung von Ressourcen, Märkten und des Entstehens einer umfassenden Kontroll-Gesellschaft. Die Analyse des Arbeitsmarktes zeigt auf, dass die wachsende Anzahlvon globalisierten Frauen, die hauptsächlich Migrantinnen und unterprivilegierte Frauen der Welt sind, zu ‚dienstleistenden Frauen’ werden und parallel dazu am Arbeitsmarkt der Trend zu ‚bewaffneten Männer’ wächst.“
Ort: FZ-Bar: Währingerstr. 59/Eingang Prechtlgasse (rote Tür), 1090 Wien

9. April 2017, 12-17 Uhr Gesprächswerkstatt (mit Brunch ab 11 Uhr)

Theorien brauchen Praxis! Praxis braucht Reflexion und Analysen
!

Wir wollen eine nicht-androzentrische Theorie mit unseren feministischen Kämpfen gegen Gewalt an Frauen, gegen die herrschende Flüchtlingspolitik und den rassistischen Normalzustand, gegen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und neofaschistische Entwicklungen verbinden. Wie kann es gelingen, Strategien zu entwickeln, die die unterschiedlichen feministischen Bewegungen in ihren Kämpfen um gesellschaftliche Veränderungen verbinden?
Ort: FZ – autonom feministisches FrauenLesbenZentrum im 2.Stock; Währingerstraße 59/ Stiege 6, 1090 Wien

Jules Falquet ist Lektorin für Soziologie an der Universität von Paris Diderot und Aktivistin. Sie forscht aus lesbisch-feministischen, materialistischen und dekolonialen Perspektiven.

Veranstalterinnen: Autonome Feministinnen im FZ-Wien in Kooperation mit der Frauenhetz

Sprachen: Spanisch und Deutsch mit Übersetzung
Eintritt frei, Spenden willkommen.