Revolutionsmonat

Maren Rahmann

Maren Rahmann

 

 

Dienstag, 17. April, 19.30 Uhr
Erinnerungen an 1968

TEXTE, GESPRÄCH, MUSIK

www.aktionsradius.at

Die politischen und sozialen Protestbewegungen der „68er“ waren ein internationales Phänomen und reichten von den antikolonialen Befreiungsbewegungen der drei Kontinente über die Sozialbewegungen der Schwellenländer bis in die Metropolen des kapitalistischen Weltsystems. „1968“ stellt eine Chiffre dar. Die Sozialbewegungen wurden v.a. von Jugendlichen, Studierenden, Intellektuellen und Künstlern, aber auch von Arbeitern getragen. Der Wunsch nach einer besseren Welt verband die Bewegungen über Länder/Kontinente hinweg. Die Historikerin Angelika Ebbinghaus hat im Buch „Die 68er“ Schlüsseltexte der globalen Revolte versammelt (Promedia Verlag).

Maren Rahmann wird Auszüge der folgenreichen Schriften rezitieren und Lieder der Rebellion singen. Fritz Keller, Autor des Buches „Wien, Mai ́68. Eine heiße Viertelstunde“, spricht über die 68er-Bewegung in Wien.

 


Vergangene Termine:

FRAUENWOHNPROJEKT RO*SA

FRAUENWOHNPROJEKT RO*SA

Freitag, 23. März, 15.30 Uhr
FRAUEN:RäUME
STADT-FLANERIE mit URSULA HOFBAUER


Die Architektin und DINGenieurin Ursula Hofbauer widmet sich leidenschaftlich dem öffentlichen Raum, seiner demokratischen Nutzung und allen Fragen der daraus resultierenden Gestaltung, insbesondere in der städtischen Peripherie.
Gemeinsam mit dem Aktionsradius lädt sie nun zu einem Spaziergang, bei dem sie mit den
Teilnehmer/inne/n gemeinsam anhand konkreter Orte das Verhältnis von öffentlichem Raum und Geschlecht erkunden möchte.
Keine Werkschau entlang gebauter Werke von Architektinnen oder herausragender Beispiele der Architektur von Frauen. Vielmehr gemeinsam sprechend, plaudernd und erkennend gehen, mit dem Fokus darauf, städtische Räume in ihrer genderspezifischen Qualität wahrzunehmen.

Begrenzte Teilnehmerzahl – Anmeldung erforderlich!
Teilnehmerbeitrag: 7 Euro.
Anmeldung erforderlich: 332 26 94
oder office@aktionsradius.at.

 

FR, 9. März 2018, 15.30 Uhr
FRAUENWOHNPROJEKT RO*SA MARIANA POTOCNIK | StadtFlanerie

 
Die Frauenwohnprojekte [ro*sa] sind von Frauen initiiert und umgesetzt, basierend auf Konzepten der Architekturprofessorin Sabine Pollak, die speziell zu Wohnbedürfnissen von Frauen geforscht und publiziert hat.
Das erste Wohnprojekt „KalYpso“ wurde im August 2009 im Kabelwerk Meidling eröffnet, das zweite im Dezember 2009 als „ro*sa 22“ in der Donaustadt, das dritte im Februar 2012 als „ro*sa im Elften“, ein viertes ist angedacht.
Gemeinsam mit Bewohnerin Mariana Potocnik u.a. führt diese StadtFlanerie durch das Frauenwohnprojekt „ro*sa 22“, dessen Architektur gemeinsam mit Architektin und künftigen BewohnerInnen in einem umfassenden Partizipationsprozess verwirklicht wurde. Die Idee des Projekts ist gleichwertiges Zusammenleben von älteren und jüngeren Frauen, Kindern sowie PartnerInnen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft.
Ein spannendes Wohnprojekt – in Transdanubien und doch urban!
 
Beginn: 15.30 Uhr.

Teilnehmerbeitrag: 7 Euro Anmeldung erforderlich!
Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben.
Infos/Anmeldung: 01 332 26 94; office@aktionsradius.at, www.aktionsradius.at, www.facebook.com/aktionsradius

Katrin Rothe

Katrin Rothe

Dienstag, 31. Oktober 2017, 19.30 Uhr
1917 - DER WAHRE OKTOBER
Film und Filmgespräch
mit Regisseurin Katrin Rothe

Die Regisseurin Katrin Rothe präsentiert in ihrer filmkünstlerischen Neuerzählung der Russischen Revolution die Sichtweise von Künstlern in revolutionären Zeiten. Basierend auf Recherchen in Tagebüchern, Berichten und literarischen Werken ihrer Trickfilm-Protagonisten unternimmt die zweifache Grimme-Preisträgerin eine multiperspektivische Befragung dessen, was heute weithin als „Die Oktoberrevolution“ bekannt ist.
Wie weltberühmt die Filmprotagonisten werden würden, ist zum Zeitpunkt des Geschehens noch unbekannt. 1917 in Sankt Petersburg pflegen sie alle Kontakte untereinander sowie zu diversen Gesellschaftskreisen. Die Lyrikerin Sinaida Hippius, der arrivierte Maler und Kritiker Alexander Benois, der international anerkannte Schriftsteller Maxim Gorki, der umtriebige Avantgardist und Soldat Kasimir Malewitsch sowie der junge exzentrische Dichter Wladimir Majakowski, der von einer neuen Welt und einer radikal anderen, wahrhaft demokratischen Kunst träumt.
Nach dem Film Gespräch mit Regisseurin Katrin Rothe.
Infos: www.karotoons.de/
 
Beginn: 19.30 Uhr. 
Einlass: 19.00 Uhr. Eintritt: freie Spende!
Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11
Infos: Tel. 01-332 26 94, office@aktionsradius.at, www.aktionsradius.at

 

Larissa Reissner

Larissa Reissner

Dienstag, 24. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Larissa Reissners Reiseaufzeichnungen
Buchpräsentation und Lesung mit Maren Rahmann und Stefan Kraft

Aktionsradius Wien
1200 Wien, Gaußplatz 11
Infos: Tel. 01-332 2694 office@aktionsradius.at

 
Das kurze und aufregende Leben Larissa Reissners im Schatten der Oktoberrevolution.
Larissa Reissner ist erst 22, als in Russland 1917 die Oktoberrevolution ausbricht. Geprägt von den sozialistischen Ansichten ihres Vaters, des Rechtsprofessors Michael Reissner, betätigte sie sich von Jugend an als Schriftstellerin, auch für revolutionäre Magazine, unter anderem unter der Ägide von Maxim Gorki. 
In ihren Reportagen von den sowjetischen Fabriken Mitte der 1920er Jahre (und auch in Reiseaufzeichnungen aus Afghanistan) veranschaulicht sie die Stellung der Menschen im Zeitalter durchdringende
Bei der Buchpräsentation liest (und musiziert) die Künstlerin Maren Rahmann.
Moderation: Stefan Kraft, Promedia Verlag.
Infos: www.mediashop.at

Dienstag, 03. Oktober 2017, 19.30 Uhr
VOM WERT DER FREIHEIT
Zu Hannah Arendts Revolutionsbegriff
Vortrag und Diskussion mit Isolde Charim

Isolde Charim

Isolde Charim

Hannah Arendt

Hannah Arendt

Beginn: 19.30 Uhr. Einlass: 19.00 Uhr. 
Eintritt: freie Spende! 
Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11
Infos: Tel. 01-332 26 94, office@aktionsradius.at, 
www.aktionsradius.at
 
Die 1933 in die USA emigrierte deutsche Philosophin Hannah Arendt, bekannt vor allem durch ihren Kommentar zum Eichmann-Prozess, vergleicht in ihrem 1958 erschienen Werk «Über die Revolution» drei große Revolutionen der Weltgeschichte: die französische, die amerikanische und die russische. Letztere wird sehr kritisch wahrgenommen. Die Autorin zitiert den französischen Philosophen und Revolutionär Condorcet, der 1793 erklärte: Das Wort «Revolution» dürfe nur angewendet werden auf Revolutionen, deren Ziel die Freiheit ist.

Hannah Arendt versucht zu verstehen, welche Voraussetzungen für das Gelingen einer Revolution nötig wären.
Vortrag und Diskussion mit der Philosophin und Publizistin Isolde Charim, die sich intensiv mit dem Werk Hannah Arendts auseinandergesetzt hat.

 

DVD-Cover Die Kommissarin

DVD-Cover
Die Kommissarin

DIE KOMMISSARIN
Sonntag, 08. Okt.2017, 20.30 Uhr
Eintritt: 8,50 Euro.
Ort: METRO KINO | 1010 Wien, Johannesgasse 4


Infos: Tel. 512 18 03, metrokino@filmarchiv.at
www.metrokino.at
www.jfw.at

„Die Kommissarin“ (1967/1987). Der Film wurde von dersowjetischen Filmzensur direkt nach der Fertigstellung 1967 verboten, die Uraufführung konnte erst zur Zeit der Perestroika am 11. Juli 1987 auf dem 15. Internationalen Filmfestival Moskau stattfinden. Im Ausland wurde der Film erstmals 1988 auf der Berlinale präsentiert und mit dem Silbernen Bären (in der Kategorie „Spezialpreis der Jury“) ausgezeichnet.

Source: www.aktionsradius.at