Lauter Frauen

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JETZT MÜSSEN WIR AUF MORGEN WARTEN

von Amina Gusner
Uraufführung | Koproduktion mit XYZ

Premiere: Di, 29. Jan. 2019 | 20:00
Mi, 30. Jan., Do, 31. Jan. 2019, 20:00 h
Fr, 01. Feb, Sa, 02. Feb., Di, 05. Feb, Mi, 06. Feb., Do, 07. Feb., Fr, 08. Feb. 2019 , 20:00 h

Drei Schwestern im Geiste warten auf ein besseres, ein selbstbestimmtes Leben …
Das geht dann gleich los, das eigene Leben! Vorher wollen sie nur schnell noch die Schubladen ausräumen, einen Heimplatz für Vater organisieren und das Kind großziehen. Es reihen sich fragmentarische Miniszenen aneinander: Familienkonflikte, Erinnerungen, Sehnsüchte, Trennungsgespräche, Begegnungen im Café und tiefe Erkenntnisse beim Kochen. Und immer geht es um das persönliche Sich-Behaupten der Einzelnen in der Gesellschaft. Wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend!

Zum Sound von Clara Luzia spielen drei Frauen im Wechsel von Bewegung und Sprache, Stille und Wortschwall abrisshaft Rollenmodelle durch. Ein Abend, der verspricht weiblich, weiblicher, am weiblichsten zu werden.

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien

Regie & Text: Amina Gusner | Ausstattung: Inken Gusner | Musik: Clara Luzia | Regieassistenz: Katherina Braschel | Bühnenbildassistenz: Lisa Furtner

Mit: Claudia Kottal, Anna Kramer, Clara Luzia, Constanze Passin

Kosmos Theater

Siebensterngasse 42
1070 Wien/Vienna
Austria

T +43 (0)1 523 12 26
office@kosmostheater.at

Rückblick:
Frauenvolksbegehren

20 Jahre Frauenvolksbegehren,  Foto: Bettina Frenzel

20 Jahre Frauenvolksbegehren,
Foto: Bettina Frenzel

Österreich ist das Land der paradiesischen Gleichstellung. Grund dafür ist das Frauenvolksbegehren von 1997, das mit seinen rund 645.000 Unterschriften selbstverständlich Punkt für Punkt umgesetzt wurde. Seither blieb in Österreich punkto Geschlechterverhältnisse kein Stein auf dem anderen:
Sämtliche gläserne Decken wurden ebenso gesprengt wie die europäische Gender Pay Gap Statistik. Österreich katapultierte sich vom vorletzten Platz vor Estland auf den ersten. Ein Boom an Schulungen brach aus, sogar skandinavische PolitikerInnen eilten herbei um das heimische Gender-Knowhow anzuzapfen. Kein Wunder, der Wirtschaftsaufschwung der Alpenrepublik stellt mittlerweile sogar China in den Schatten.
Alle darauf angesetzten Ursachenforschungen ergaben einen einzigen Grund - Nutzen weiblicher Kompetenzen. Ein gigantischer Gesinnungswandel ist die Folge. Neuerlich musste die Bundeshymne umgeschrieben werden, der Refrain lautet nunmehr:
„Vielgelie-hiebtes Ge-he-he- henderreich, vielgelie-hiebtes Ge-he-henderreich“

Source: http://www.kosmostheater.at